Wie ihr bestimmt mitbekommen habt, waren wir letzte Woche für 5 Tage in Dallas, um an der jährlichen Konferenz von Rewardstyle teilzunehmen. Obwohl wir natürlich ein wenig Freizeit hatten, war der Ausflug doch hauptsächlich dem Business gewidmet und wir haben versucht, so viel wie möglich für uns mitzunehmen. Neben tollen Events, Meetings und Gelegenheiten zum Networking mit anderen Bloggern gab es am Freitag Sessions und Workshops in kleineren Gruppen zu vielen verschiedenen Themen. Unser Highlight dabei war unter Anderem Chloe Watts von Chloe Digital, die mit als Tech Geek super Info’s zu globalem Wachstum und hilfreichen Tools weitergegeben hat. Außerdem waren wir bei einer Session von Jake Rosenberg, Creative Director und Co-Founder von The Coveteur, haben am Samstag tolle Vorträge von Aimee Song von Song of Style und Amber Venz, der Gründern von Rewardstyle gehört und von der Gründerin des amerikanischen Ablegers von Buro 24/7 alles über russisches Klientel und die Ausweitung einer Marke in andere Märkte gelernt. Das sind nur ein paar Beispiele der vielen Vorträge, bei denen wir dabei waren und obwohl wir gedacht haben, schon viel über die Branche zu wissen, ist unser Wissen sicher nochmal um das Doppelte gewachsen – ein paar der Tips, die vielleicht auf für Nicht-Blogger ganz interessant sind, haben wir heute für euch zusammengefasst – morgen gibt’s dann übrigens unser volles Travel Diary aus Dallas!
1. Content Is King
Wenn ihr Blogger seid oder ein Magazin habt, brauchen wir nicht darüber zu sprechen, dass Content nach wie vor das wichtigste ist. Leider stehen so oft in letzter Zeit die Zahlen im Vordergrund – wieviel Traffic, wieviele Follower, wieviel Geld – dass vergessen wird, dass der Inhalt eines Blogs eigentlich den ganzen Rest bestimmt. Wer tollen, unverwechselbaren und informativen Content schafft, wird sich langfristig durchsetzen, seinen Traffic vermehren und seine Marke positionieren können. Wer nur Posts schreibt, damit halt “was am Blog ist”, wird wahrscheinlich eher nicht erfolgreich werden. Trotzdem gilt auch, dass es nicht reicht, nur einmal pro Woche zu bloggen – eine Statistik hat gezeigt, dass die Blogger mit dem meisten Engagement ungefähr 5,3 Mal pro Woche bloggen.
2. Winning The Instagram Game
Ein großer Teil der Konferenz war auch unserer Lieblingsplattform Instagram gewidmet. Ein guter Tip zur Gestaltung eines schönen Instagram Profils war, immer dieselben Filter zu benutzen und sich geeignete Apps zur Bearbeitung zu holen (teilweise leider kostenpflichtig, aber tolle Möglichkeiten): Facetune, Lightroom und Photoshop, VSCO Cam, Camera+. Mit diesen Apps, den geeigneten Lichtverhältnissen und einem tollen Motiv steht der wunderschönen Gallery nichts im Wege – Jake von The Coveteur meinte dazu auch, dass es wichtig ist, seine Marke zu kennen und diese auch in seinen Bildern zu branden. Wofür steht ihr, was wollt ihr in euren Bildern ausdrücken und was inspiriert euch? All das sollte in eurem Profil erkennbar sein, außerdem gilt auch hier selbiges wie am Blog – regelmäßiger Content schafft Interesse. Ideal sind 3 – 6 Bilder pro Tag.
3. Stats, Stats, Stats
Was wir mit Google Analytics so alles anstellen können, wussten wir schon, allerdings nicht so detailliert – wer seine Leser gut kennt, kann auch Inhalte gezielt abstimmen. Außerdem ist es auch gut zu wissen, zu welchen Zeiten die meisten Leser am Blog sind und aus welchen Ländern sie stammen – all das kann euch dabei helfen, eure Performance zu verbessern und langfristig erfolgreich zu bloggen. Wir finden übrigens, dass das für jede Branche stimmt – seine Kunden zu kennen und zu wissen, was sie an der Marke schätzen oder was für sie wichtig ist, ist unheimlich erfolgsentscheidend.
4. Branding Your Images
Abgesehen von einer guten Kamera meinte Jake Rosenberg auch, dass Inspiration wichtig ist – und zwar nicht nur für den Fotografen, sondern auch für das Model. Das heißt konkret, Inspiration sammeln, wo es nur geht – davon schnell ein Foto machen und sich später anschauen, was einem so vor die Linse gekommen ist. Das kann eine Farbe sein, ein tolles Muster an einer Hauswand, ein Outfit auf der Straße oder ein schöner Sonnenuntergang – all das kann Inspiration für die Marke und eigene Fotos sein. Wenn man vorhat, seine Marke auch auf Fotos sichtbar zu machen, sollte man sich also ein wiederkehrendes Muster überlegen, das in allen Fotos vorkommt, zum Beispiel eine bestimmte Pose, tolle Hintergründe oder Farbschemas und Filter. Hauptsache, man erkennt subtil, dass das Foto Bestandteil eurer Marke ist.
5. Improve Your Business
…dieser Ausdruck ist vielleicht sehr vielfältig, aber umso treffender. Suche die Schwachpunkte in deiner Marke oder Firma und arbeite konstant daran, oder finde Leute, die es für dich erledigen. Du überlegst, ob du einen Mitarbeiter einstellen sollst? Dann musst du zuerst wissen, was du eher schlecht machst – bist du nicht so organisiert oder schreibst ungern Mails, dann brauchst du dafür jemanden. Natürlich kann nicht jeder gleich ein paar Mitarbeiter einstellen (we wish!), aber man kann sehr wohl Schwächen und Stärken analysieren und überlegen, wie man sich selbst am besten voranbringen kann. Wer schöne Fotos möchte, kann sich Tutorials auf Youtube anschauen statt einen Fotokurs zu buchen, wer schlecht im Organisieren ist kann einen Freund bitten, ein bisschen Druck zu machen oder man schreibt sich To-Do Listen, für die man sich mit irgendwas belohnen kann, wer ungern Mails beantwortet sollte damit gleich in den Tag starten damit es erledigt ist – es gibt so viele Möglichkeiten für Verbesserung, man muss sie nur wahrnehmen.
EN: As you may have noticed via our social media channels, we attended the annual Rewardstyle conference #rStheCon last week. While we had a great time at all the parties, lunches and networking with fellow bloggers, naturally the biggest part was dedicated to business! We heard some great talks by Aimee Song and Amber Venz, attended classroom sessions by Chloe Watts of Chloe Digital and Jake Rosenberg of The Coveteur and had some really good meetings and appointments. We sure learned a lot and today, we want to include you in some of our most meaningful learnings from the conference that might be interesting for non-bloggers as well!
1. Content is king: over all those numbers, stats and cooperations, don’t forget that your content is the heart of your blog. With good and creative content, everything else will follow.
2. Winning the Instagram game: take care of your gallery with a tasteful look, branded images and colorful pics. The best apps to improve your gallery are Facetune, VSCO Cam and Camera+ as well as the Adobe apps for Lightroom and Photoshop.
3. Stats, Stats, Stats: know your followers, read your Google analytics! The key to success is knowing what your audience wants.
4. Branding your images: the most important tool for you are your images – brand them by developing a signature move or filter for your images so they can be easily recognised as yours.
5. Improve your business: keep looking for your weaknesses and strengths in order to improve steadily – be it through a new course and learnings or a first hire to help you keep organised.



21 thoughts on “#rStheCon: Talking Business”
Super Beitrag!
Denk ich mir, dass ihr da einiges mitnehmen konntet.
Aber 3-6 Bilder pro Tag auf Instagram posten find ich dann doch ein wenig übertrieben! ;-)
Schönen Tag euch beiden!
Liebe Grüße
Stefanie
http://leoandotherstories.com/
Liebe Stefanie,
die Konferenz war ja hauptsächlich auf Blogger ausgerichtet, die das hauptberuflich betreiben, da sind zwischen 3 und 6 Fotos täglich Standard – das gilt aber natürlich nicht, wenn Instagram einfach ein Hobby ist, es soll ja immerhin noch Spaß machen :)
LG Kathi
bei mir fliegen accounts, die 5-6 bilder am tag posten, wieder aus meinem feed. viel zu viel mMn :)
sehr stylische unterlagen habt ihr bekommen! <3
Tolle Zusammenfassung sehr wichtiger Punkte. Allerdings finde ich (ähnlich wie Stefanie) dass 3-6 Bilder am Tag sowie 5,3 Posts pro Woche sehr viel sind, für jemanden der dieses Business noch nebenberuflich bedient. Klar es ist möglich täglich zu posten, aber wie ihr selbst aus eueren Anfangszeiten von TDD wisst, erfordert es auch den Verlust des Privatlebens.
Liebe Grüße
Jenny
Tolle Tipps wiedermal. Werd ich gleich beherzigen und ich gebe Stefanie Recht, 3-6 Bilder find ich auch zu viel. Ich versuche täglich 2 zu posten.
LG Julia
http://www.mabelicious.com
Ihr scheint ja sehr viel mitgenommen zu haben! Sehr spannend was man euch so übers Bloggen erzählt hat. Aber 3-6 Bilder? Das ist wirklich viel zu viel. Natürlich nicht zu viel für den Leser, aber ich könnte mir nicht vorstellen so viel täglich auf Instagram zu posten – dafür habe ich einfach keine Zeit. ;)
Alles Liebe,
Aly
http://www.duftlos.at
Sehr interessant. Danke, dass ihr diese Infos teilt, das find ich super! lg Elisabeth
..ich finde euren Beitrag sehr interessant :) freue mich aber total auf den morgigen Dallas-Reisebericht mit hoffentlich zahlreichen Fotos ;)
Interessanter Beitrag! Danke für den Einblick :)
Liebe Grüße
Dorothea
http://justambitious.blogspot.com/
Also bei 3-6 Bilder pro Tag auf Instagram würde ich die jene Person die so viel postet wieder entfolgen :) Ansonsten super Beitrag :)
Really cool info! I am always looking for new tips and ideas that can improve my way of work, and you girls always inspire me to go forward, and bring my blog to next level!
Thanks a lot for sharing… ❤️❤️❤️
http://lemontrend.com
Das hört sich wirklich spannend an und so, als ob ihr wirklich viel davon mitnehmen konntet. Das freut mich! Eure Impressionen waren ja immer richtig, richtig schön!
Danke euch für die vielen Tipps, für uns ist da wirklich interessantes dabei!
Liebe Grüße
Alnis
http://alnisfescherblog.com
Hört sich super spannend an :) Und ja, ich muss mich selbst wieder an der Nase nehmen und mehr Posts veröffentlichen!
Liebe Grüße, Lisa
almondcherry
Ich weiß nicht, 3-6 Bilder auf Instagram pro Tag find ich schon ok; wenn ich einen Account gerne mag, dann freu ich mich immer über neue Fotos. Bei manchen Accounts hoffe ich auch, es kämen öfter neue Fotos.
Aber was ich gar nicht leiden kann, sind diese ewig gleichen Fotos von irgendwelchen Oatmeal-Acai-Bowls mit Frucht-Mandala-Muster oder diese schrecklichen Fotos, wo jemand mit einer zerfetzten Jeans und Schuhen (Schuhe im Bett, WTF!) auf der weißen Bettwäsche sitzt und “zufällig” die Designerhandtasche und einen Kaffee von Starbucks dabei hat. Das sind dann Accounts, denen ich entfolge, wenn jeden Tag so etwas gepostet wird.
Vielen Dank für eure tollen Tipps. Theoretisch weiß man die Dinge ja meist schon, schafft es aber trotzdem nicht sie umzusetzen. Da kommt mir die Erinnerung gerade recht :)
Liebe Grüße, Ronja
http://www.sothisiswhat.com
Toller und sehr informativer Beitrag, ihr zwei Lieben!
Liebe Grüße
Luisa
Wie immer super informativ.
Auf manche Sachen wäre ich gar nicht gekommen.
xx Julia
http://www.followthefashionrookie.blogspot.de/
Da sind wirklich tolle und hilfreiche Tipps dabei – vielen Dank dafür!
Alles Liebe
Lysann | http://www.LynndgrenLynndstroem.blogspot.de
Thanks for the recap and the great tips!
Auch wenn ich selbst gar keine Bloggerin bin, verfolge ich die Blogosphäre doch schon sehr lange, deshalb hätte mich eine Vielzahl der Vorträge sicherlich auch interessiert (und btw…Jake Rosenberg ist ja wohl ein Hottie, oder?!).
Ich finde zuu viele Instagram Fotos am Tag auch too much. Bestes Beispiel ist für mich da Kristina Bazan. Sie ist toll und mir auch sympathisch, keine Frage, aber es hat mich genervt tagtäglich so wahnsinnig viele Posts von mir in meiner timeline zu haben. Das fand ich fast schon aufdringlich.
Da kommt auch wieder Punkt 1, der Content ins Spiel: es gibt Profile, die ich einfach so toll finde, dass ich oft checke, welche Fotos ich verpasst habe, wenn aktuell keins in der timeline auftaucht. Ihr beiden gehört übrigens dazu! ;) :)
Generell wollte ich euch mal ein großes Kompliment für eure Arbeit aussprechen, ihr habt so tolle Blogs! Das ist für mich pure Entspannung und Unterhaltung, wenn ich in meiner Freizeit bei euch lese! :)
Liebe Grüße,
Kathi