Happy home, happy heart – oder wie sagt man so schön? Unser Zuhause ist uns extrem wichtig, es ist unser Rückzugsort, aber auch der Ort an dem wir unsere liebsten Menschen einladen, lustige Abende gemeinsam verbringen und uns auf gewisse Art und Weise selbst verwirklichen. Nicht jede Wohnung schaut aus wie aus einem Einrichtungskatalog – und das ist auch gut so. Während wir unglaublich gerne durch Seiten voller perfekt gestylter und moderner Wohnung in Magazinen blättern oder eifrig auf Pinterest pinnen, ist es uns für die eigene Wohnung sehr wichtig, dass sowohl wir, als auch unsere Persönlichkeit und die Menschen, die uns wichtig sind darin abgebildet sind. Doch wie verleiht man einer Wohnung die persönliche Note, ohne dass unzählige kleine Bilderrahmen auf den Ablageflächen stehen oder sogenannte Staubfänger die Regale zieren? Wir haben uns zu diesem Thema heute 3 Ideen für euch überlegt, die bereits in unseren vier Wänden umgesetzt wurden.

- Fotos: So toll Kunst von anderen Menschen für die Wände einer Wohnung auch ist, sind wir große Fans von Bildern zu denen man einen persönlichen Bezug hat. Das heißt in dem Fall nicht schlecht geschossene Portraits aus der Schulzeit auf dem Nachttisch aufgestellt, sondern hochwertige Urlaubsfotos, die man mit ein bisschen professioneller Hilfe drucken und Rahmen lässt. Vicky hat beispielsweise ein Foto aus dem letzten Urlaub in Kalifornien 70x105cm groß drucken und rahmen lassen – dieses hängt nun beim Esstisch über einem Sideboard und ist eine super persönliche Alternative zu den vielen Bildern von Palmen, die man online bestellen kann!
- Do It Yourself: Die D.I.Y. Beiträge auf The Daily Dose sind deshalb eine Seltenheit, weil wir einfach nicht zu den Bastelköniginnen dieser Welt gehören. Doch mit ein wenig Zeit und Kreativität, kann man Dinge für die eigene Wohnung auch selber gestalten. Doch natürlich denken wir dabei nicht an Pompoms aus Seidenpapier die den Türrahmen schmücken, sondern an richtig tolle, zeitlose Möbelstücke. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Tisch, der vom Schreiner aus dem Holz eines gefällten Baumes aus dem Garten der Großeltern gebaut wurde? Oder einem Regal aus alten, wunderschönen Weinkisten die der Vater im hauseigenen Weinkeller einst gesammelt hat? Letzteres haben Kathi und ihr Mann im Wohnzimmer und bekommen regelmäßig Komplimente dafür.
Editor’s Tipp: Wenn schon DIY, dann aber richtig. Besorgt euch hochwertige Materialien im Fachgeschäft oder Baumarkt, plant und skizziert die Teile vorher und nehmt euch reichlich Zeit um das Projekt in Ruhe umzusetzen. So hat das Ergebnis Substanz und kann euch für viele Jahre begleiten. - Erbstücke: Wir sind große Fans vom regelmäßigen Ausmisten (versuchen es zumindest) und probieren dabei auch nicht zu viel Altes und Unnötiges zu sammeln. Doch ein paar ganz besondere Teile von der verstorbenen Omi oder aus dem Hause der Eltern verdienen einen Ehrenplatz bei uns, sind richtige Eye-Catcher und passen gut zur restlichen Einrichtung. Wichtig ist dabei, nicht alles zu nehmen, sondern ein paar wohlüberlegte Teile, an denen man wirklich ein Leben lang Freude (und Verwendung) hat. Vicky hat sich zum Beispiel für eine Kristallvase ihrer Oma entschieden, während ihre Schwester die edlen Gläser in ihrer Wohnung auf einem Bar Cart in Szene gesetzt hat (und bei besonderen Anlässen auch wirklich verwendet) – auch bei Kathi daheim sind die Kristall-Champagnergläser Erbstücke. Vicky besitzt auch einen geerbten Perserteppich der zwar in der aktuellen Wohnung keinen Platz hat, in einem größeren Zuhause aber definitiv einen ganz besonderen Platz bekommen wird (so wie hier beispielsweise). Kurz gesagt: Lieber ein paar wenige tolle Erbstücke, diese dafür aber mit umso größerer Wertschätzung und perfekt in Szene gesetzt!


EN: You know as they say – happy home, happy heart! Our apartment is extremely important to us, it is our retreat, but also the place where we invite our dearest friends and family, spend fun evenings together and visualize ourselves in some way. Not every apartment looks like a picture-perfect furnishing catalogue (ours are far from it) – but that’s a good thing! While we love to browse through pages full of perfectly styled and curated apartments in magazines or pin those images on Pinterest, it is very important to us that both our personality and the people who are important to us are represented in the way we style our living spaces. But how do you give an apartment a personal touch without being cluttered by countless small picture frames standing on the shelves or so-called dust traps decorating the corners? Today we came up with 3 ideas for creating personal interior decor, which have already been implemented in our own four walls.


5 thoughts on “Interior: The Personal Touch”
Sehr schöne Ideen, wollte man früher kein Zuhause haben, das 1:1 dem Ikea-Katalog entsprungen sein könnte, findet man heute viele Wohnungen vor allem auf instagram, die stark an Westwing und co erinnern. Das Persönliche fehlt stark.
Noch eine Frage zu dem Regal von Kathi: Das sieht richtig cool aus, aber staubt darin nicht alles ein wie sonst was?
Doch sicher, so wie bei allen offenen Regalen :) Nachdem wir es aber hauptsächlich als Stauraum für Lebensmittelvorräte und Küchengeräte verwenden und sie oft rein und raus nehmen, hält es sich aber in Grenzen (und durch das Holz sieht man auch den Staub nicht so stark haha).
Toller Beitrag!!! Ich bin absolut verliebt in das Regal. Gibt es eine Anleitung, wie ihr das gemacht habt? I’m in Love!!!
Schönen Sonntag!!
Oh ja, die Wohnungen aus den Katalogen sind zwar schön, in der Wirklichkeit will keiner in einer Kunstgalerie oder einem Möbelladen wohnen :D Mir ist der persönliche Touch auch sehr wichtig und daher habe ich ein paar Fotos von mir, meiner Familie und meinen Freunden auf Leinwand drucken lassen.
Sehr schöne Ideen! Das Regal sieht echt gut aus. Danke für den tollen Beitrag!